Best Practice für die Umwelt

Wohnungs- und Abbruchunternehmen zeigen bei energetischen Sanierungen oder selektiven Rückbaumaßnahmen seit Jahren verstärkt Umweltbewusstsein. Dazu gehören nicht nur Modernisierungen an Dach, Fassade oder Heizanlage zur Energieeinsparung bzw. eine saubere Trennung ausgedienter Baumaterialien. Zunehmend treten auch Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit bei Abbruchprojekten in den Blickpunkt. Das Recycling von Baumaterialien im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes nützt der Umwelt und steigert die ökologische Glaubwürdigkeit.

Besonders deutlich wird dies im Bereich der PVC-Baustoffe wie z.B. Fenster, Rollladen, Bodenbeläge, Kunststoffrohre und Dachbahnen. Die Hersteller haben hier im Rahmen ihrer Produktverantwortung bereits in den 1990er Jahren bundesweit funktionierende werkstoffliche Recycling- und Wiederverwertungssysteme etabliert. Sie wurden in den zurückliegenden Jahren im Sinne des Mottos „Best Practice für die Umwelt“ bereits bei zahlreichen Sanierungs- und Rückbauprojekten genutzt.

Die Aktion „Best Practice für die Umwelt“ ermittelt im Zeitraum von Sommer 2016 bis Sommer 2018 in den drei Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beispielhafte Projekte, bei denen im Rahmen eines Bauvorhabens PVC-Baustoffe werkstofflich recycelt und wiederverwertet werden. An ausgewählten Projekten finden dabei während der gesamten Laufzeit aktuelle Baustellentermine mit den Lokal- und Fachmedien statt. Nach Abschluss der Aktion „Best Practice“ entsteht eine Dokumentation beispielhafter Referenzobjekte.

„Best Practice für die Umwelt“ ist eine Pilot-Aktion und begrenzt sich auf die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Initiatoren sind die Rewindo Fenster-Recycling-Service GmbH und die Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt e.V. (AGPU), beide Bonn, sowie die Arbeitsgemeinschaft PVC-Bodenbelag Recycling (AgPR), Marl.

Im Oktober 2018 ist die Aktion „Best Practice für die Umwelt“ zu Ende gegangen. Eine 28 Seiten starke Dokumentation stellt ausgewählte Projekte vor.